Phobien

Haben Sie panische Angst vor Spinnen, Menschenmengen, Reden zu halten, Flugangst, Höhenangst oder vor dem Zahnarztbesuch, dann leiden Sie unter Umständen an einer Phobie, einer Form der Angststörungen.
Was ist eine Phobie?
Eine Phobie ist eine starke Angstreaktion vor einem bestimmten Objekt oder vor einer bestimmten Situation, die häufig so lange anhält, bis die Konfrontation mit der Situation, mit dem Objekt zu Ende ist.
Anzeichen einer Phobie?
1.Körperliche Reaktionsmuster:
Wie bei der Angststörungen treten bei der Phobie gleiche starke körperlichen Reaktionen auf wie: Herzrasen, Atemnot, Übelkeit, Schwitzen, Zittern, Magen-Darmbeschwerden. Diese Reaktion wird von anderen häufig als „unangemessen“ eingestuft. Für die Person selbst aber als real.
2.Vermeidungsstrategie:
Die häufigste Lösung zur Umgehung der Phobie ist die Vermeidungsstrategie. Das heißt, Menschenmengen werden vermieden, der Zahnarztbesuch aufgeschoben, um Spinnen einen großen Bogen gemacht, keine Reden mehr gehalten oder ferne Länder von der Urlaubsliste gestrichen.
Lösungsansätze:
In meinem therapeutischen Konzept wird der innere Konflikt mit der Situation sichtbar gemacht. Jede Phobie hat einen Entstehungsort. Diese Entstehungsgeschichte, die im Gehirn festgehalten wurde und dann im Unterbewusstsein gespeichert, triggertuns jedes Mal wieder bei der bestimmten Situation oder dem Objekt. Das Gehirn denkt wir sind in Gefahr. Jeder Phobie geht ein Gedanke voraus, der tausendmal so schnell aus unseren Erinnerungsspeicher in das Gehirn katapultiert wird, dass wir diesen nicht mehr verstehen, sondern nur noch das ausgestoßenen Adrenalin plus die Körperreaktionen wahrnehmen.
Unsere Angstsituation aus der Entstehungsgeschichte zu verstehen, ist der erste Teil der Therapie. Der zweite Teil ist, eine neue Verhaltensmöglichkeit zu entwickeln, diese umzusetzen und sich dabei gut zu fühlen.

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Angststörungen und Panik
Psychosomatische Beschwerden